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	<title>Kommentare zu: Pflegenotstand –  Notstand einer Altenpflegerin</title>
	<link>http://www.pflegeachse.de/wordpress/2009/11/12/pflegenotstand-%e2%80%93-notstand-einer-altenpflegerin/</link>
	<description>Das kritische Blog</description>
	<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 00:37:13 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: comah</title>
		<link>http://www.pflegeachse.de/wordpress/2009/11/12/pflegenotstand-%e2%80%93-notstand-einer-altenpflegerin/#comment-861</link>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 18:39:33 +0000</pubDate>
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					<description>... hier der Kommentar von Meike:
 
Dein Blog-Beitrag ist wirklich gut. Er spiegelt genau meine Situation bzw. natürlich die Situation vieler Wiedereinsteigerinnen. Wir werden ohne Auffrischung der Pflegetechniken, die sich im Verlauf der vielen Jahre auch verändert haben können, auf unsere Bewohner "losgelassen". Nach und nach bekommt man dann mit, dass dies oder jenes heute gar nicht mehr so gehandhabt wird. Manchmal auch von Altenpflegeschülern. Stell dir das mal vor: du bist examinierte Kraft und die Schüler erwarten eigentlich, dass du ihnen, das, was sie in der Schule theoretisch gelernt haben, in der Praxis vermittelst. Na prima! Ich kann das nicht leisten!
Aber ich besitze immerhin die Courage, dies ehrlich zu meinen Schülern/Kolleginnen zu sagen. Zum Glück bin ich beim Chef, bei allen Kollegen und bei den Bewohner sehr beliebt, sodass mir bisher noch niemand "blöd gekommen" ist.
Aber die Unsicherheit bleibt. Ich kann schließlich nicht jedem Angehörigen, jedem Arzt (bei Visiten) auf die Nase binden, dass ich im Grunde genommen "(fast) keine Ahnung" mehr habe. Die denken ja alle, ich weiß tiptop Bescheid. Schließlich steht auf meinem Kittel "examinierte Altenpflegerin".
Und durch meine guten organisatorischen Fähigkeiten kann ich die Defizite im pflegerischen Bereich auch prima kaschieren.
 
Naja, lange Rede kurzer Sinn: ich muss schauen, dass ich irgendwie an Fortbildungen teilnehmen kann, (...).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; hier der Kommentar von Meike:</p>
<p>Dein Blog-Beitrag ist wirklich gut. Er spiegelt genau meine Situation bzw. natürlich die Situation vieler Wiedereinsteigerinnen. Wir werden ohne Auffrischung der Pflegetechniken, die sich im Verlauf der vielen Jahre auch verändert haben können, auf unsere Bewohner &#8220;losgelassen&#8221;. Nach und nach bekommt man dann mit, dass dies oder jenes heute gar nicht mehr so gehandhabt wird. Manchmal auch von Altenpflegeschülern. Stell dir das mal vor: du bist examinierte Kraft und die Schüler erwarten eigentlich, dass du ihnen, das, was sie in der Schule theoretisch gelernt haben, in der Praxis vermittelst. Na prima! Ich kann das nicht leisten!<br />
Aber ich besitze immerhin die Courage, dies ehrlich zu meinen Schülern/Kolleginnen zu sagen. Zum Glück bin ich beim Chef, bei allen Kollegen und bei den Bewohner sehr beliebt, sodass mir bisher noch niemand &#8220;blöd gekommen&#8221; ist.<br />
Aber die Unsicherheit bleibt. Ich kann schließlich nicht jedem Angehörigen, jedem Arzt (bei Visiten) auf die Nase binden, dass ich im Grunde genommen &#8220;(fast) keine Ahnung&#8221; mehr habe. Die denken ja alle, ich weiß tiptop Bescheid. Schließlich steht auf meinem Kittel &#8220;examinierte Altenpflegerin&#8221;.<br />
Und durch meine guten organisatorischen Fähigkeiten kann ich die Defizite im pflegerischen Bereich auch prima kaschieren.</p>
<p>Naja, lange Rede kurzer Sinn: ich muss schauen, dass ich irgendwie an Fortbildungen teilnehmen kann, (&#8230;).
</p>
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